Startseite • Touren
Touren
Auf dieser Seite liste ich vergangene Freiluft-Touren auf, egal ob zu Fuss, mit dem (Solo-)Rad oder mit dem Tandem. Für einige gibt es schon eine ausführliche Beschreibung (Titellink). Wer nähere Informationen zu den Touren haben möchte ist herzlich eingeladen mich zu kontaktieren.
Die Touren sind nach Radtouren (Solo und Tandem) und Wandertouren sowie (vorerst nur) rückwärts chronologisch geordnet .
-
Magdeburg - Heilbad Heiligenstadt - Sept. 2009
Geplant als Gegentour zu "Hattingen - Magdeburg" drei Jahre zuvor, haben wir uns diesmal die Strecke südlich des Harz vorgenommen. Das Grenzgebiet zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen wir näher kennen lernen. Wir folgen der Elbe und ab der Mündung dann der Saale bis nach Wettin. Von da geht es über den süßen See zur Lutherstadt Eisleben und weiter zum Kyffhäuser. In Badra übernachten wir erneut. Über Sondershausen geht es nach Mühlhausen und nach einer Eispause weiter bis nach Heiligenstadt. Als am nächsten Tag dunkle Wolken aufziehen verzichten wir auf den letzten geplanten halben Radtag und setzen uns in den Zug nach Kassel und dann weiter ins Ruhrgebiet.
-
Flandernrundfahrt - Jul./Aug. 2008 (nächstes Update)
Wir haben in diesem Jahr keine Lust auf eine aufwendige Anreise und fahren mit einem Regionalzug zu unserem Startpunkt. Knapp drei Wochen folgen wir dann weitestgehend dem Bikelineführer Flandernroute und beschränken uns damit auf den flämisch sprachigen Teil Belgiens. Unsere Route ist geprägt von Kanälen und Beguinen Klöstern. Wir erleben das Gent-Festival mit und ich hole mir einen fetten Sonnenbrand an der Küste. Einen platter Reifen bringt mich fast zur Verzeiflung.
-
Hattingen - (fast nach) Magdeburg - Okt. 2006
Dirk wollte mich schon immer mal mit dem Rad in Magdeburg besuchen - schafft es aber nie allein. Deshalb beschließen wir es mal gemeinsam zu versuchen. Ich fahre mit leichtem Gepäck nach Hattingen und dann machen wir uns an einem verlängerten Wochenende auf, um in gut drei Tagen von Hattingen nach Magdeburg zu fahren. Wir starten am Nachmittag und folgen erst der Ruhr, um uns dann in Wickede nach Norden zu wenden. In Werl übernachten wir. Am zweiten Tag folgen wir den Schildern des NRW Radwegenetzes über Lippstadt und Paderborn nach Bad Driburg. Der dritte Tag führt uns über Brakel an die Weser, die wir aber in Holzminden schon wieder Richtung Einbeck verlassen. Noch am gleichen Tag erreichen wir den Westrand des Harz. Am letzten Tag geht es über Goslar dann mit kräftigem Rückenwind Richtung Magdeburg. In Oschersleben müssen wir die Tour dann beenden, um die fest gebuchte Rückfahrtverbindung von Dirk nicht zu riskieren.
-
Bretagne - Jul./Aug. 2006 (nächstes Update)
Nach meinem Knieausfall in Wales (siehe Wales 2005) trauen wir uns das erste Mal wieder eine lange Tour zu. Zur Anreise von Dortmund aus nutzen wir wieder einmal Natours. An einem Regentag können wir Plätze in einem Gite bekommen und in Brest gönnen wir uns ein Hotelzimmer zur Stadtbesichtigung. Ansonsten übernachten wir auf Zeltplätzen. Das Wetter meint es meistens gut mit uns. Crepes und Galettes prägen unseren Speiseplan. Steinkirchen und teils schroffe Küste, teils sandige Strände unsere Fotos. Das Wetter meinte es meistens wieder gut mit uns.
-
Tandemtour Spreewald - Aug. 2005
Nach einer Pause in 2004 die dritte Tour mit Arbeitskollegen auf Tandem und Solos. Diesmal vom Spreewald in die Lausitz, dem ehemaligen Braunkohlegebiet. Königswusterhausen - Lübben - Senftenberg - Kamenz/Dresden. Übernachtet wird in vorgebuchten Pensionen.
Die Rückfahrt erfolgt von Dresden aus mit dem Zug.
-
Fernradweg Lon Las Cymru, Wales - Juni 2005 (nächstes Update)
Wir fliegen von Berlin nach Dublin, wo wir zwei Tage bleiben und einen Freund und dessen Familie besuchen. Am ersten Abend geht es in den (rauchfreien Pub) zum lokalkollorit schnuppern und Irland gegen Israel nicht gewinnen sehen. Weil der Vater ein passionierter Radler ist, machen wir am nächsten Tag gleich eine Eingewöhnungstour über 80km(??). Da reicht es Abends nur noch zu einem Kinobesuch. Am nächsten Tag machen wir uns auf zum Fährterminal und buchen für die nächste Überfahrt. .....
-
Altmark - Pfingsten 2005
Soloradtour mit Bekannten aus Hamburg. Erste Tour mit meinem neuen 26" Reiserad. Treffpunkt ist der Bahnhof von Wittenberge. Nach einem zweiten Frühstüch geht es auf dem Altmarkrundweg nach Süden. Seehausen, Werben, Arneburg und Tangermünde besuchen wir. Zurück geht es auf der anderen Elbseite über Schönhausen, Klietz, Havelberg und Rühstädt. Es ist weitestgehend flach nur die z.T. sandigen Wege verlangen etwas mehr Kraft als gewohnt. Leider ist es auch recht kühl und es regnet zudem oft. Wir Zelten trotzdem. Ein paar bemerkenswerte Kirchen, Altstadtkerne und Störche sowie Spargel sind die Stichworte der Reise.
-
Nachdem wir schon öfter vom Elsterradweg gelesen haben und gerade wieder die Werbetrommel dafür läuft, nehmen wir uns diesen für das nächste Wochenende vor. Wir wollen in zwei Tagen von Halle nach Paitzdorf (grob) bei Gera radeln. Dort wollen wir einen Arbeitskollegen besuchen, der dort gerade gebaut hat. Wenn wir schnell sind wollen wir in der Nähe von Bad Köstritz noch eine Studienkollegin von Katrin besuchen. Übernachtet werden soll in Leipzig. Wir haben Glück und können uns bei einem anderen Dachgeber anmelden und so können wir beruhigt losfahren.
-
MD-Braunschweig - 10/2004
Nachdem wir in den letzten Monaten an zwei Wo.-enden Braunschweig in zwei Etappen mit dem Tandem erreicht hatten, wollen wir heute die Strecke von Magdeburg mit unseren Solos in einem Rutsch versuchen. Wir sind abends zum Geburtstag eingeladen. Wir kommen erst spät los, sind aber beruhigt, weil wir uns mit der Strecke verkalkulieren. Statt der 100km sind es am Schluß gut 120km. Zudem nehmen wir noch den Lappwald unter die Räder. Dadurch müssen wir die letzte Stunde durch die Dunkelheit radeln.
-
Tandemreise Sigi und Katrin: Nach der Anreise mit Bahn und Fähre ging es "waagerecht" durch England und Wales, von Harwich nach Barmouth, ein sehr kurzes Stück an der walisischen Küste nach Süden und dann zurück nach Harwich. Im Schlepptau immer den neuen Burley Hänger. Übernachtung im ebenfalls neuen Hilleberg Zelt und gelegentlich im Bed and Breakfast.
-
Das war eine organiseirte Tour von "natours". Im Angebot waren geführte Touren zwischen 40 und 80 km zum Teil in Kombi mit dem Bus. Daneben gab es drei Spaziergänge/Wanderungen rund um den Standort und Ausflugsfahrten nach Siena, Florenz und San Gimignano (Manhatten des Mittelalters).
Organisierte Touren gibt es erst einmal nicht mehr.
-
Tagestour Uelzen nach HH - Herbst 2003
Tagestour mit dem Tandem. Anreise mit dem Zug nach Uelzen. Als Fahrradfreund stand hier erst einmal ein Besuch bei Cordes (Liegeräder und indiv. Solos) an. Danach haben wir in einem Rutsch die Strecke bis Willinghusen bei HH gefahren. Unsere Route war dann doch etwas länger als gedacht: 140km. So weit sind wir vorher mit dem Tandem noch nicht gefahren - für uns auch schon etwas zu weit.
-
Tandemtour am Saaleradweg von der Elbemündung bis nach Jena - 10/2003
Ende September habe ich mit ein paar Kollegen eine mehrfach verschobene 3-Tagestour unternommen. Wie im letzten Jahr, waren wir nur zu dritt und ich konnte wieder einen Kollegen auf mein Cannondale locken. Wir sind von Calbe über den Saaleradweg nach Jena gefahren.
Nervig war: Der fast die ganze Zeit nörgelnde Stoker - "Fahrrad fahren ist doch Mist." Der zweifache Platten 20 und 15 Minuten vor Halle - erst das Tandem (hinten), dann das Solo (vorn). Die vorgebuchte Unterkunft in Halle - bemerkenswert unfreundlich. Der teilweise unzumutbare Untergrund. Die zum schreien schlechte Beschilderung - scheinbar ist es nur vorgesehen den Weg von der Quelle zur Mündung zu fahren. Außerdem weisen die Pfeile nicht immer in eine sinnvolle Richtung. Erschwerend kam hinzu, dass Teile des Weges anders verlaufen, als auf den Radkarten (frisch erworben) dargestellt. Das Highlight in dieser Hinsicht war eine 4km Schleife, die wir doppelt gefahren sind!! An einer Abzweigung war nur ein Pfeil angebracht, der natürlich nicht mit dem Zeichen für Quelle oder Mündung gekennzeichnet war und nur aus der Richtung aus der wir kamen zu sehen war. Also sind wir dem Zeichen gefolgt. Erst als wir nach 2km wieder an der Saale waren, konnten wir erkennen, dass da etwas nicht stimmt.
Gut dagegen das Wetter - wieder mal entgegen den Vorhersagen trocken und sonnig. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Highlights waren die Weinberge (Saale-Unstrut) und Burgen entlang der Strecke. Die Entscheidung am zweiten Tag in Weissenfels zu bleiben und das Städtchen zu Fuß zu erkunden. Der versehentliche Schlenker ins Ilmtal, der uns eine längere 14%-Steigung mit entsprechender Abfahrt zur Saale hin gebracht hat. Im Anstieg fehlte dem Stoker ausnahmsweise der Atem zum Nörgeln (hihi). In der Abfahrt hat ihm das Tempo die Sprache verschlagen - hat ihm aber riesig Spaß gemacht. Die Einsicht des Stokers drei Tage nach der Fahrt, dass Rad fahren doch sehr schön war;-). Zum Abschluss haben wir noch einen Besuch in Peitzdorf bei Peter Zuhause gemacht und am nächsten Tag Gera besichtigt.
-
Tandemtour Cottbus bis Zittau - 10/2002 (nächstes Update)
Tandemtour mit den Kollegen Holm und Stefan (Solo) am Oderradweg von Cottbus bis Zittau. (3 Übernachtungen in Pensionen und Hotels);
An- und Abreise mit dem Zug - durch die Hochwasserfolgen hatten wir eine ziemlich lange Rückfahrt.
-
Nach fünf Jahren kann ich meine Schwester weider auf eine Radtour locken. Sie lässt sich sogar auf eine Tour auf dem Tandem ein. Anbei ihr Bericht.
Zur Orientierung benutzen wir die Radwanderkarten des BVA "Paderborner Land" und "Hellweg" im Maßstab 1:50.000.
Pensionen, Anreise Zug, Schwester aua
-
Wochenend-Tandemtour über/entlang des Elberadweges von Wittenberge bis Geesthacht und weiter nach Barsbüttel. Übernachtung in Pensionen statt im mitgeführtem Zelt. An- und Abreise von Magdeburg mit der Bahn. Zufällig Zuschauer der HEW Cyclassics.
-
Radtour durch Spanien; Madrid - Torremolinos - 03/2002 (nächstes Update)
Vier Wochen mit Fahrrad und Zelt durch Zentral und Südspanien. Anreisee Berlin-Madrid mit dem Flugzeug. Route: Madrid - Aranjuez - Valdepenas - Baeza - Cordoba - Sevilla - Ronda. Katrin testet erfolgreich ihr neues Fahrrad (T400). Schlechter Start: Hexenschuss am Flughafen; Gepäck kommt in Raten; Kein entkommen aus Madrid; Schlammpiste in Nichts; Autovia-Abschnitte; Saukalt. Danach stören nur noch arrogante Städter und fehlende Zeltplatze und eine längere Regenperiode in Cordoba. Von Anfang an dagegen tolle Landschaften, ab der Sierra Morena auch sehr abwechslungsreich, freundlich Menschen auf dem Land; teilweise zu warm. Rückreise Malaga - Hamburg mit AirBerlin.
Orientierung erfolgte per Michelin Karten 445 und 446 im Maßstab 1:400.000. Abgesehen von Madrid ohne nennenswerte Probleme.
-
Tandemtour (fast) Rund um den Harz - 10/2001
Start und Ziel ist jeweils Braunschweig. Die Rundroute sind wir von Goslar bis auf Höhe Sangerhausen (gegen den Uhrzeigersinn) gefahren. Dann über Harzgerode und das Selketal nach Meisdorf. Von dort über Gernrode nach Quedlinburg. Von Wernigerode ging es dann nördlich über Wöfenbüttel wieder zurück nach Braunschweig. Mit den Museen unterwegs hatten wir meistens Pech. In Quedlinburg war z.B. alles wegen damals-Kanzler Schröder abgesperrt. Wir haben eine Führung im Kloster Walkenried mitgemacht, uns das Kuckucksuhrenmuseum in Gernrode sowie die Teufelsmauer und Katrin (allein- wg. Fahrradwache) die St. Cyriakus Kirche angesehen. Die komplette Zeltausrüstung hatten wir umsonst dabei. Mangels Angebot und wetterbedingt haben wir ausschließlich feste Unterkünfte benutzt: Hotel, Pensionen und zweimal Dachgeber. Das 26" Santana Tandem war eine Leihgabe des Radhaus Braunschweig: super Service. Einen Platten hätte uns fast zur Aufgabe gezwungen. Der Kleber in der Tube war eingetrocknet - zum Glück war eine Bewohnerin so nett, mich in ihrem Keller danch suchen zu lassen. Dann haben wir den Reifen nicht runter bekommen und dabei einen Reifenheber abgebrochen. Zum Glück gab es in der Nähe einen Mittagspause-verkürzenden-Radladenbesitzer, der nicht nur den Reifen geflickt, sondern mich mit dem Auto sogar zum Rad zurück gebracht hat. Anreise nach und von Braunschweig mit Solo und Zug.
Zur Orientierung haben wir die BDR Karte 16 aus dem Haupka-Verlag benutzt. Die Beschilderung und der Untergrund waren sehr abwechslungsreich - positiv formuliert.
-
Am Vogesenrand - Aug. 2000
Im Anschluss an die EJC (europäische Jonglierconventiuon) in Karlsruhe geht es per Pedes am Vogesenrand nach Colmar und am Rhein retour. Mit zwei Ausnahmen Zelten wir unterwegs. Katrin muss mangels tourentauglichem Gefährt auf ein geliehenes Rad von meinem Neffen zurückgreifen. Der Rahmen ist eigentlich zu klein, der Lenker etwas zu tief und nah. Eine Kettenschaltung ist Katrin auch noch nicht gefahren und so macht ihr das Fahren in den Vogesen "nicht immer großen Spaß". Zum Ausgleich machen wir mehrere Spaziergänge: Wasserfall im Norden, Haute Barr in Saverne und die Heidenmauer mit dem Kloster der Odilie. Auch Colmar, Neuf Brisach und Straßburg schauen wir uns näher an. Trotz aller Probleme mit dem Rad wird die Reise ein voller Erfolg.
-
Erste Tandemtour NL-Münster - 3/1999
Nach den üblichen Problemen von Paaren mit unterschiedlicher Kraft und Ausdauer, wollen wir diesmal das Fahren mit dem Tandem ausprobieren. Aus dem Tandemkatalog (Ausgabe 2, Zentralrad, Berlin) erfahren wir, dass es einen Verleih in Duisburg gibt. Die Leute sind dort sehr nett und bauen uns auch noch Schutzblech und Licht an ein Santanamodell. Wir müssen nur noch einen Low-Rider Träger mitbringen. Etwas mulmig ist uns schon mit einem 7.000 DM (3.500 Euro) durch die Gegend zu fahren - aber vorweg, es wird uns nicht geklaut. Nach einem kurzen Test auf einem Parkplatz geht es los. Wir wollen den R1 befahren, soweit wir kommen. Dazu müssen wir aber erst dorthin gelangen. Kurz vor der holländischen Grenze habe ich einen Campingplatz vorbestellt. Weil wir uns mehrfach schon um Duisburg verfransen kommen wir leider erst im dunkeln an. Die Nacht wird eisig kalt. In den nächsten zwei Tagen fahren wir gegen den Wind bis Münster, wo wir einen Tag Pause einlegen und uns das Bockwindmühlenmuseum anschauen. Wir beschließen die Tour nicht weiter gegen den Wind zu fahren und kehren auf direktem Weg nach Essen heim. Die verbleibenden Leihtage nutzen wir zu einem Ausflug nach Tegelen und Venlo - allerdings ohne Gepäck. Obwohl das Rad sich nicht richtig auf uns zugeschnitten ist (geometrie/gerader Lenker/harte Sättel/ keine gefederte Sattelstütze für die Stokerine), hat mir das radeln zu zweit ausgesprochen gut gefallen. Simone dagegen ist nicht so begeistert. Das ist vorerst sowieso einerlei, denn an die Anschaffung eines solchen Rades übersteigt unsere finanziellen Möglichkeiten ohnehin.
-
3 Tage Luxembourg/Trier - 1998
Hans und ich arbeiten zusammen nebem dem Studium und haben beide ein paar Tage Zeit. Hans hat Lust mal eine längere Radtour auszuprobieren und ich habe gerade von einer tollen Strecke in der Nähe von Luxemburg gehört. Also die Räder aufs Dach und nix wie los. Der TRäger ist von Hans etwas modifiziert und ich bin erst etwas unsicher, aber wie fast alles, was er zusammenbaut hält auch dies. Wir fahren nach Bitburg und lassen den Wagen dort stehen. Dann geht es durch hügelige Landschaften bis zum Kylltal. Hier können wir entspannt der Mosel entgegen rollen. In Trier übernachten wir. Von Trier aus wenden wir Richtung Luxemburg, kommen aber nicht weit, denn es ist zu warm - für eine große Jause mit Wein UND einem Hausgebrannten. So suchen wir schon kurz hinter dem Abzweig von der Mosel einen Campingplatz. Für Luxemburg haben wir dann am nächsten Tag keine Zeit mehr, der Rückweg über Echternach (alte Trasse) ist noch weit. Kurz vor Bitburg geraten wir in einen heftigen Sommerregen. Als er jedoch partout nicht nachlassen will, fahren wir mit Regenzeug weiter - ist ja warm. Ein leckeres Abendessen beschließt die Tour.
-
Als ich meiner Schwester eine Radtour anbiete, sagt sie zu meinem großen Erstaunen (erfreulicherweise!) ohne groß zu zögern zu. Fahrradtaschen zum Verstauen ihrer sieben Sachen hatte ich ihr bei einem vor der Tour liegenden Besuch schon mitgegeben. Über den Titellink gibt es ihren Bericht.
Resumee: Austritt aus dem DJH-Verband und die Erkenntnis, dass die Übernachtung in Pensionen und fahrradfreundlichen Privat-Unterkünften nicht viel teurer und das Frühstück sowieso besser ist!
-
3 Tage von Essen über Düsseldorf, Köln, die Eifel bis nach Titz. - Mai 1997
Von Angermund bis Köln mit Wolle. Übernachtung bei Dirk J.. Am Morgen weiter in die Eifel mit Zeltübernachtung. An der Rur nach Jülich und weiter zu meiner Schwester nach Titz zum Geburtstag eines meiner Neffen. Rückreise nach Essen per Bahn von Erkelenz.
-
Fahrradtour durch das NL Grenzgebiet - Frühjahr 1997
Kurz vor mir hatte sich mein damals 14-jähriger Neffe ein Fahrrad (MTB) gekauft und war so leicht zu überreden mit mir eine Tour zu machen. Den Großteil der Ausrüstung habe ich aus Essen gleich mitgebracht und Sie denn auch bei mir am Koga (World Traveller) gelassen, hat das Giant (Terrago) meines Neffen doch gar nicht die entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten.
Von Titz (Nähe Jülich) brechen wir bei kaltem Wund und Nieselregen auf. Der Regen zwingt uns schon nach kurzer Strecke zu einer Zwangspause. Den Rest der Tour werden wir zum Glück vom Regen verschont. In dem flachen Terrain kommen wir gut voran, wenn nicht gerade der Wind von direkt vor uns kommt. Die Nacht verbringen wir auf einem Zeltplatz. Morgens ist alles mit einer feinen Eisschicht überzogen. So fällt es einigermaßen schwer aus dem Schlafsack zu kriechen. Die Kälte führt auch dazu, dass wir unseren Rundkurs um einen Tag verkürzen und schon am zweiten Nachmittag wieder bei meiner Schwester vor der Tür stehen. Mein Neffe freut sich so sehr auf Zuhause dass er mich (den Gepäckesel) eine halbe Stunde vor seinem Zuhause abhängt und ich mir den Weg in der Fremde allein suchen muss.
-
Der Aufhänger für diese Reise ist die Europäische Jonglier Convention in Grenoble. Nach der Convention radeln wir mit vollem Campinggepäck von dort (respektive Valence) noch drei Wochen Richtung Süden. Der Weg ist geprägt von Sonnenblumenfeldern und Pfirsichplantagen sowie dem römischen Erbe. Wir übernachten ausschließlich auf Zeltplätzen. An- und Abreise erfolgt per Fahrradbus.
Die wunderbaren Michelin Karten Nr. 244 und 240 haben uns nie im Stich gelassen.
-
Schlösserroute im Münsterland/Deutschland - Pfingsten 1993
Mit einem umgebauten, geliehenen Stahl Mountain Bike samt Jack Wolfskin Taschen begleite ich Simone auf ihrem Herkules Trekkingrad. Wir bewegen uns auf und zwischen den Wegen der Schlösserroute im Münsterland und spielen dabei "Ich packe meinen Koffer" - ein zwar immer wieder unterbrochenes, aber ein einziges durchgehendes Spiel mit nur einer Reihe!!
Am Wetter gibt es nichts zu kritisieren und es gibt jede Menge Eis. Die erste Nacht zelten wir wild am Rande eines kleinen Waldstücks - für Simone ist das neu und allein schon die Reise wert. Am zweiten Abend werden wir von einem Cafebesitzer in Dülmen eingeladen, auf seinem Privatgrundstück unser Zelt aufzustellen. Der Abend wird lang, weil uns seine Frau die gesamte Lebensgeschichte erzählt. Ein sehr nettes Paar. Die dritte Nacht, außerhalb von Münster, schlafen wir wieder am Wegesrand neben einem Feld, was wir aber erst am nächsten Morgen entdecken. Als wir das Zelt aufbauen ist es schon eine Stunde Stockdunkel. Auf der Rückfahrt fragen wir an einem Gutshof nach Wasser und schon haben wir einen Zeltplatz mit Waschgelegenheit für die Nacht. Eine rundum gelungene Tour.
Die Haupka Karte Radrundkurs Münsterland 1:100.000 diente uns als Orientierung.
Rennsteig - 10/2004 (nächstes Update)
Mit Vater und Schwester am Rennsteig. Tageswanderungen von Eisenach, Brotterode und Struth aus. Dazu Besuche in Bad Salzungen, Oberhof und Erfurt sowie KZ Buchenwald. Höhepunkt der große Inselsberg mit 916m, vor allem aber über 20km Marsch für meinen Vater. Das ganze ein Geschenk zum 70ten.
Tageswanderungen im Harz meist zu Weihnachten - Ab 2000
In den letzten Jahren hat es immer nur zu Tageswanderungen gereicht. Der Harz liegt von meinem aktuellen Wohnort nur 1-2 Stunden entfernt, sodass es sich anbietet dorthin zu fahren. Mit Katrin war ich dreimal zu Weihnachten oder Sylvester dort und mit Dirk B. habe ich auch schon eine längere Tagestour hinter mir. Bad Harzburg, Thale mit Bodetal und Hexentanzplatz sowie Quedlinburg/Gernrode.
Als Karte dienen uns aus dem Schmidtbuch Verlag "Der Harz" und die LGN Karten aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
-
Für die erste Mehrtages-Berg-Wanderung von Katrin haben wir das mir schon bekannte Gebiet von 1997 gewählt. Wir überqueren einmal den Höhenzug zwischen dem Gasteiner Tal und dem Großarltal in die eine und dann wieder in die andere Richtung. Das Wetter kann nicht besser sein. Die zweite Wochenhälfte wird unverhofft zur Sightseeingtour: Lichtensteinklamm, St. Johann und Salzburg.
Der Rother Wanderführer Gasteinertal dient uns zur Tourenplanung.
Vogesendurchquerung; 3. Teil: Thann bis Metzeral - Mai 2001
Die Anreise erfolgt wieder mit dem Zug, auf dem Hinweg diesmal nicht über Strasbourg sondern über Basel. Aus der Erfahrung beim letzten Mal, wo wir unser Zelt nicht benutzt hatten, verzichten wir diesmal gleich darauf eins mitzunehmen. Für den letzten Teil haben wir die Richtung geändert und Start- und Zielpunkt vertauscht. 1999 hatten wir in Munster unsere Tour unterbrochen. Das soll unser Ziel sein - allerdings von Süden kommend. Die Gegend kannten wir Teilweise schon aus den Jahren 92/94 von kürzeren Touren. Von Thann aus bewegen wir uns nach Westen Richtung Ballon D`Allsace. Die Nacht verbringen wir in Rimbach. Nach dem Ballon wenden wir uns nach Norden und gehen über St. Maurice nach Bussang, wo wir die zweite Nacht verbringen. Das nächste Etappenziel ist der Col d`Oderen im Nordwesten und von dort nördlich über den Col d`Ventron und Col d`Bramont bis zur Försterhütte Rothenbach. Obwohl es wieder kühl und nass ist, verbringen wir die letzte Nacht draußen unter einem überhängenden Dach der Forsthütte. Die Nächte zuvor haben wir in Pensionen übernachtet. Am letzten Tag geht es über den Kammweg (Rothenbachkopf, Batteriekopf, le Schweisel und Hundskopf zum Col d`Hahnenbrunnen. Nach eingehender Beratung. - über Etappenlängen und die Übernachtungsfragen waren wir uns schon früher und auch vor dieser Tour nur schwer einig geworden. Diesmal war es allerdings schlimmer als sonst - steigen wir von hier nach Metzeral ab.
Sehr schöne einsame naturbelassene Wege, frisch geschlagenes Holz, viel Moos, verschneite Wege und auch Schneefall hatten wir auf dieser Tour. Für Mai hatten wir mit deutlich höheren Temperaturen gerechnet.
Als Karte hat diesmal die ign-Vogesenclub Karten 6/8 1:50.000 gedient.
-
Diese mehrfach verschobene Tour südlich des Alpenhauptkamms hat uns das erste Mal auf einen dreitausender geführt. Die Routenführung hat sich dabei am Walserweg orientiert. Problematisch für mich waren die starken Höhenunterschiede jeden Tag und mir fehlten Streckenabschnitte auf einer Höhe, um mich zu erholen. Wieder Glück mit dem Wetter und auch um diese Jahreszeit auf den Höhen durchaus nicht überlaufen.
Für die verkürzte Tour hat uns die Kompass Karte Nr. 88 "Monte Rosa" im Maßstab 1:50.000 gute Dienste geleistet. Nur ein einziges Mal haben wir kurz nicht genau gewusst wo wir sind, was vor allem der guten Markierungen zu verdanken ist.
Tageswanderung auf den Som de Cousson (1516m) - Dezember 1999
Katrins erste Bergtour am Sylvesterabend südlich von Digne in der Haute Provence hat Ihr Spaß auf mehr gemacht - schon deshalb gehört sie hier hin. Unsere Versuche ihr Wanderschuhe in Marseille zu besorgen waren nicht von Erfolg gekrönt, so rutscht sie an einigen Schneefeldern bedenklich. Leider ist es am Gipfel lausig kalt und wir dehnen unsere Mittagspaus nicht zu lange aus. Ansonsten eher unschwierig und mit weitem Blick in Richtung Alpen.
Karte von Didier Richard 1:50.000 Nr. 19
Vogesendurchquerung; 2. Teil: Urmatt bis Munster - ?? 1999
Nachtzug bis Straßburg - dann weiter nach Urmatt, wo wir im Jahr zuvor gestoppt hatten. Obwohl wir ein Zelt mithaben, haben wir eingeplant mit unseren Schlafsäcken in Schutzhütten zu übernachten oder alternativ in Ferme Auberge/Pensionen. Aufgrund des Wetters und fehlernder Hütten, haben wir Schlafsack und Isomatte dann doch nicht benutzt - ganz zu schweigen vom Zelt. Stattdessen haben wir ein weiteres Gite de Etappe kennen gelernt.
Insgesamt war es recht kühl und nass. Am ersten Tag haben wir uns ziemlich verlaufen und sind Nachts mit Stirnlampen um den Donon (erster 1000er von Norden) herumgeirrt. Ein Förster war so nett uns nach ein paar strengen Worten noch eine Unterkunft in einem Chambre de Haut in Grand Fontaine zu besorgen und uns auch noch dahin zu fahren - super!! Von dort aus ging es nach Chatenois und über Thannenkirch nach Ribeauville. Wir bleiben weiter am Ostrand der Vogesen bis nach Kaysersberg und wenden uns dann nach Osten Orbey zu. Von dort geht es südlich bis nach Munster.
Als Karten haben wieder die ign-Vogesenclub Karten 1:50.000 gedient.
Mehrtageswanderung in der Eifel - Ostern(?) 1998
Diesmal wollen wir ohne Zelt und Schlafsack mal etwas Strecke machen. Erst geht es über Köln mit dem RE nach (Daun???). Wieder mal kühles und regnerisches Wetter, teilweise auch mit kühlem Wind. Kein Wunder also, dass wir gut vorankommen - Pausen, machen nicht wirklich Spaß. Am späten Nachmittag kommt aber noch Pech dazu, als an unserem angepeilten Zielort keines der drei Gasthöfes geöffnet hat. Auch im nächsten Ort gibt es keine Unterkunft. Immerhin können wir von dort im 8km entfernten (???) eine Unterkunft festmachen. Mit diesen letzten acht sind es ca. 50km an diesem Tag und davon gut die Hälfte auf asphaltierten Wegen. Da dürfen abends die Füße schon schmerzen. Am nächsten Tag ist die Strecke etwas abwechslungsreicher, trotzdem will bei mir keine rechte Wanderlust aufkommen, so nehmen wir am frühen Nachmittag schon wieder den Zug gen Heimat. Die entstandenen Bilder geben die Stimmung auf dieser Tour ganz gut wieder - alles grau.
Vogesendurchquerung; 1. (Nord-)Teil: Pfälzer Wald bis Urmatt - 1998
Der GR53 (Teil der GR5) und die Varianten hatten uns schon früher gereizt. Dieses Jahr wollten wir beginnen diesen Fernweg durch die Vogesen komplett zu gehen. Aufgrund der Zugverbindungen starteten wir im Pfälzer Wald in Hinterweidenthal. In Urmatt beenden wir diesen Teilabschnitt. Geschlafen haben wir mehrfach ohne Zelt in Schutzhütten, einmal auf dem Campingplatz (Saverne). Wir haben die Gite d` Etape kennengelernt und einmal unser Zelt am Wegesrand benutzt. Zum Abschluss gab es noch ein Hotelbett und ein feudales Abendessen.
Geprägt war diese Tour von hevorragend markierten Wegen und tollen Burgen. Beim Essen haben wir uns nicht Lumpen lassen und ich habe mir mein erstes und bisher einziges "Feinschmeckermenu 80 DM geleistet. Ich habe es nicht bereut.
Für den Start haben wir die Karte des RV Verlags Naturpark Pfälzer Wald (1:50.000) benutzt und sind dann auf der französischen Seite auf die ign-Karte des Vogesenclubs gewechselt. Ab Saverne haben wir uns mit einer (kostenlosen) Kopie der Touri Info in Saverne beholfen.
-
Eine Woche im Grenzgebiet der niederen und hohen Tauern zwischen Bad Gastein, Großarl, dem Mosermandl und der Arlscharte. Für die Dreitausender in der Ankogelgruppe ist es für uns ohne Hochtourenausrüstung und Erfahrung noch zu früh, aber unser Plan B ist es allemal Wert dort gewesen zu sein. Anreise mit dem durchgehenden Nachtzug aus Essen.
-
Ein Woche verbringen Dirk, Wolle und ich in den Sextener Dolomiten und östlich von Cortina. Die Anreise erfolgt per Nacht-D-Zug und Bus. Wir verlieren Wolfgang unterwegs und haben trotzdem alle eine tolle Zeit. Wetter extrem: Sonnen, dann nächtliches Gewitter, Kältesturz mit Schnee an den Zinnen und zum Abschluss wieder Sonnenschein.
Die Tabacco Karte Nr. 1 im Maßstab 1:50.000 kaufen wir für 7000 Lire in Italien, weniger wegen des Preises, sondern eher wegen erhoffter Aktualität.
Osterwanderung X6 von Winterberg nach Altenhundem - Ostern 1996
Nach der Zelttour mit meinem Neffen mache ich mich Ostern mit Simone auf den Weg von Winterberg, Altenhundem zu erreichen - allerdings ohne Zelt und Schlafsack. Wir reservieren einen Juhe-Platz in Schmallenberg (?) und nehmen uns Tagesverpflegung und Sitzkissen mit. Die Anreise erfolgt mit dem Zug. Dann geht es durch das "holländische" Winterberg zum Kahlen Asten hoch. Dort verpassen wir gleich einen Abzweig und landen in Mollseifen, was uns eineinhalb Stunden Umweg einbringt und etwas an der Moral knabbert. Zusätzlich erschweren viele vereiste und verschneite Wegstücke das vorankommen. So wird es dann tatsächlich schon dunkel, als wir die Juhe erreichen. Wir haben kaum Leute getroffen und so überrascht es nicht, dass wir in der Juhe fast alleine sind und ein Zimmer ganz für uns alleine haben. Nach dem Frühstück mit Ostereiern(!) geht es über den X10 zurück auf den X6. Unterwegs macht Simone noch etwas Kneiptour und tritt Wasser - an den Stellen, wo sie das Eis durchbrechen kann.
Naturparkkarte Rothaargebierge, Südteil im Maßstab 1:50.000.
-
Zeltwanderung mit meinem Neffen und Wolfgang im verschneiten Sauerland. Außerdem soll mein neues Zelt seine Feuerprobe bestehen. Wir bewegen uns um den X6, weil ich die Strecke schon gut kenne. Ausrüstungslücken meines Neffen lassen sich nur bedingt überbrücken. Es hat einfach zu viel Schnee. An- und Abreise mit dem Zug aus Wuppertal.
Tageswanderung Sauerland mit Zeltübernachtung - Frühjahr(??) 1995
Spontan, wie man in der Jugend ist :-) haben wir vier (Dirk B., Dirk O. und Wolfgang) uns zu einer Tageswanderung zusammengefunden. Am Vorabend geht es mit dem Auto ins Sauerland nach ??.
Wir suchen uns einen netten Gasthof am Waldrand und nehmen erst einmal ein üppiges Mahl zu uns, bevor wir etwas ab von der Straße unsere Zelte aufbauen. Durch diese Maßnahme können wir am nächsten Tag schon früh starten. Dirk O. hat sein neus Hilleberg Nammatj das erste Mal im Einsatz und wir bewundern alle die saubere Verarbeitung und das robust wirkende Gewebe. Am nächsten Tag verstauen wir die Nachtutensilien wieder im Wagen und machen uns mit leichtem Gepäck auf den Weg.
Es ist noch recht kühl (an schattigen Stellen liegt gar noch Schnee), ein Fleecepulli und eine lange Hose reichen allerdings aus. Ein schöner Tag, hätte man ruhig öfter machen sollen.
-
Ein verlängertes Wochenende (Pfingsten?) verbringen Dirk, Wolle und ich in den Dolomiten im Fanes Nationalpark Zwischen der Kreuzkofelgruppe und dem Le Tofane Massiv. Die Anreise erfolgt per PKW über Nacht. Unsere Erste Tour in die Dolomiten zeigt uns zwar auch unsere Grenzen auf, begeistert aber vor allem dank gut markierter Wege und fantastischem Wetter.
Wir benutzen das Blatt 1 der Tabacco Karten im Maßstab 1:50.000 zu den Dolomiten. Laut Aufdruck ist der Datenbestand von 1976(!!), trotzdem haben wir keine nennenswerten Probleme unseren Weg zu finden.
Wochenendwanderung im Rothaargebirge mit Zeltübernachtung - Sommer 1994
Stefan und Ulrike denken netterweise an mich, als sie zu dieser Wochenenddaktion aufbrechen. Und so steigen wir gegen Mittag zu viert (wer war das noch: Woody, Ulrikes Bruder?) nachdem wir bis Oberhundem Stefans Auto genutzt haben, auf den Kammweg in Richtung Winterberg. Wir haben Zelte mit, sodass wir es gelassen angehen lassen können. Nach einer längeren Pause im Jagdhaus - wo ich meinen Wassersack-Ausgießer (Vaude) liegen lasse, schaffen wir es noch bis zur Millionenbank. Hier werden auf zwei Trangia erst einmal ordentlich Nudeln gekocht, bevor wir uns über vergangene und geplante Touren austauschen. Wir schrecken kurz hoch, als kaum 100m von uns eine Horde Wildschweine durch die Zweige bricht. Sie nehmen glücklicherweise eine andere Richtung. Nach der Nacht an der frischen Luft, geht es am Morgen dann über den gleichen Weg (mit Ausnahme einer kleinen Variante) wieder zurück. - Leider liegt der Ausgießer nicht mehr am Jagdhaus.
Neujahrsübernachtung und -wanderung: Sauerland, Deutschland - 1993/94
Nach dem tollen Erlebnis im letzten Jahr, versuchen wir das dieses Jahr gleich zu wiederholen. Das gelingt jedoch nur bedingt. Diesmal wollen wir auf ein Zelt verzichten und uns mit unseren Schlafsäcken in eine Schutzhütte legen. Das Unglück beginnt schon damit, dass wir uns zu spät aufmachen. Dann finden wir einfach keine Schutzhütte. Kurz vor Mitternacht haben wir dann doch noch Glück und finden ein Dach über dem Kopf. Die Zeit reicht aber nicht mehr, um zur Ruhe zu kommen und so verbringen wir den Jahreswechsel im Auto sitzend mit Radiocountdown. Wir hören zwar ein wenig Knallerei, sehen aber tief im Wald kein Feuerwerk. Es ist zwar nicht so kalt, wie im letzten Jahr, aber die Hütte hat keine Bänke und nur einen Betonboden, sodass wir doch einigermaßen frösteln, zumal die Luft sehr feucht ist. Die Wanderung am nächsten Tag ist trotz des Wetters wieder sehr schön (etwas weiter südostlich als im letzten Jahr). Weil wir am Neujahrsabendabend zudem noch auf einer Geburtstagsparty in Girkhausen eingeladen sind, dehnen wir die Strecke auch nicht so aus.
-
Eine Woche soll es durch die Pyrenäen gehen. Statt der geplanten Haute Route auf 2500m - 3000m über den Kamm, wählen wir den GR10 auf 2000m Höhe, als die Entscheidung ansteht. Ohne echte Hochtourenausrüstung und Erfahrung , ist uns das zu gefährlich. Wir folgen dem Weg von Bagniere bis zum Col de Tourmalet.
Danach wollen wir noch ein paar Tage an der Atlantikküste die Reise ausklingen lassen. An- und Abreise erfolgt mit dem Nachtzug über Paris und Brüssel.
Mehrtageswanderung in den Vogesen - März 1993
Auch wenn es noch etwas früh im Jahr ist - wir müssen mal wieder los. Diesmal geht es zu viert in die Vogesen mit dem Grand Ballon zentralem Ziel. Das Wetter ist sehr abwechslungsreich. Wir haben Sonne, etwas Sprühregen und auch Schnee. Etwas wärmer hätte es insgesamt sein können. Dirk hat sein neues Zelt Vaude Space II das erste Mal testen können und es fast schon am ersten Abend den Flammen übergeben. Wolfgang und ich haben es uns in meinen Jahnsport Tunnel bequem gemacht. Wolfgang friert leider in meinem alten Caravan Schlafsack.
Zum Glück sind in dieser Region die Ferme Auberge schon geöffnet und wir haben uns dort mit Kakao und Kuchen, Salat, Munsterkäse und Wein stärken können. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Essen im Restaurant. Nach der Reise entdeckt Wolle einen Bericht in der Outdoor-Zeitschrift 1/94 von vier anderen Wanderern, die eine Woche vor uns in der gleichen Gegend waren. Ein Ferme Auberge Bild ähnelt unserem doch sehr.
-
Diese mal soll es etwas besonderes sein zum Jahreswechsel. Wir übernachten im Zelt und feiern auf dem Wanderweg X6. Neujahr folgt eine ausgedehnte Wanderung in klirrender Kälte.
Wir verwenden mit einer Ausnahme erfolgreich die Naturparkkarte Rothaargebierge und hier den Südteil im Maßstab 1:50.000.
-
Aus einer geplanten Nord-Süd-Querung zu dritt wurde eine Wanderung im Nordwesten zu zweit. Wie auch schon in Schottland, haben wir in Island keine richtige Einstellung zum Wetter bekommen. Deshalb gab es auch hier wieder einen vorzeitigen Abbruch. Überwältigendere Naturerlebnisse hatte ich bisher nicht und dabei waren wir nur in einem (für Island!!) völlig unspektakulären Gebiet unterwegs. Längste Zeltnacht meines Lebens!
Als Vorbereitung haben wir verschiedene Bücher und Reiseberichte gelesen. Die Islandkarte Blatt Nr. 1 im Maßstab 1:250.000 hat komischerweise ausgereicht, obwohl detailliertere Karten sicherlich hilfreich gewesen wären. Eindeutig am falschen Ende gespart.
Südvogesen, Frankreich - Mai/Juni(??) 1992
Die Tour ist eine weitere Vorbereitungswanderung für die Islandreise im August. Die aufgekommene Missstimmung aus dem Harz soll durch schönes Wetter und ebensolche Strecken wieder ausgeräumt werden. Mit Start und Ziel in Metzeral treiben wir uns zwischen Col de la Schlucht - Petit Ballon - Hohneck herum.
Die beiden Dirks gönnen sich jeweils eine Dose Bier als extra Gepäck und wir haben wieder ein kleines Radio dabei, um ein Fußball-Länderspiel zu verfolgen. Aufgrund des schönes Wetters lassen wir das Zelt im Auto und brechen so auf. Das Wetter hält, meine geliehene Isomatte leider nicht. Am ersten herabhängenden Ast schlitze ich die geliehene Therm-a-Rest auf. Während das in der ersten Nacht auf dickem Laubteppich kaum auffällt, wird es in der zweiten und dritten Nacht etwas Kühl - jeweils auf Betonboden in, bzw. vor einer Hütte. Wetter und Strecken halten, was wir uns davon versprochen hatten.Am letzen Nachmittag gibt es wunderbare Herzkirschen und wir steigen alle mit rot-blauen Mündern in die Schlafsäcke. Der Teamzusammenhalt verliert sich leider immer mehr. Es kommt zu mehreren Alleingängen von Dirk O. und so beschließen Dirk B. und ich im Anschluss an die Tour das Risiko für die Islandtour nicht einzugehen. So schwer uns das fällt, schließlich haben Dirk O. und ich die Idee für die Islandtour geboren (Nord-Süd-Querung) und die Flugtickets sind auch schon bestellt.
-
Die Tour ist eine weitere Vorbereitungswanderung für die Islandreise im August. Wir wollen sehen, wie wir mit den großen Rucksäcken (Wintersachen) klarkommen, in einem kleinen Zelt harmonieren und ob unsere Überlegungen zum Speiseplan aufgehen. Mein Zelt ist gerade verliehen und wäre wohl auch zu klein. So leihen wir uns ein Salewa Sierra Leone von Ulrike und Stefan. Eigentlich ist das eine geräumige 2-Personen Kuppel. Mit 150cm breite eingeschränkt auch für drei Personen zu nutzen.
Dirk B. fungiert mal wieder als Fahrer, so sparen wir uns eine zeitraubende und teurere Anreise mit dem Zug. Die ersten zwei Tage ist es nasskalt und es hat massig Schnee.
Ardenennwanderung im Grenzgebiet Belgien/Deutschland - ??? 1992
Die Tour ist die erste Vorbereitungswanderung für die geplante Islandreise im August. Wir wollen uns aneinander gewöhnen und sehen wie wir miteinander auskommen. Die Ardennen wählen wir, weil es nicht so weit von Wuppertal/Bochum weg ist. Als wir losmarschieren ist es gerade 0 Grad. Da wirken unsere kurzen Hosen schon etwas befremdlich auf die entgegenkommenden. Als es aber nicht wie erwartet wesentlich wärmer wird, wechselt einer nach dem anderen doch auf "lang". Die Wanderung ist leicht - Höhenunterschiede gibt es kaum. Einer der Höhepunkte ist eine Portion echte belgische Pommes Frites. Die erste Tour hat prima geklappt - allerdings gab es auch noch keine Schwierigkeiten.
Wochenendwanderung im Rothaargebirge/Deutschland - Aug 1991
Zu nachtschlafender Stunde geht es mit meinem Arbeitskollegen Dirk O. per Zug (von Wuppertal) nach Attendorn und dort über den X24 Richtung Süden. Westlich von Krombach wechseln wir auf den X3 und durchqueren die Bierstadt ohne eine Besichtigung der weltbekannten gleichnamigen Brauerei. Am Hessestein nehmen wir den Verbindungsweg nach Norden zum X5 und wenden uns dort wieder gen Osten. An der Landwehr geht es dann nach Nordosten Richtung Brachthausen. Wo wir von dort aus hin möchten, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls wird Brachthausen für uns das Bermudadreieck des Wanderers. Wir umrunden den Ort tatsächlich zweimal komplett, ohne unseren Abzweig zu finden und geben dann entnervt auf. Wir wenden uns dann nach Norden über Kirchhundem und nehmen in Altenhundem den nächsten Zug heimwärts.
Wir verwenden mit einer Ausnahme Erfolgreich die Naturparkkarte Rothaargebierge und hier den Südteil im Maßstab 1:50.000.
-
Geplant war eine Tour auf und entlang des West Highland Way (Glasgow - Ft. William). Die Tour war in diesem Sinne kein großer Erfolg. Mangelnde Vorbereitung und extrem schlechtes Wetter, verbunden mit der fehlenden Einstellung dazu, haben uns immer wieder zu Planänderungen und schließlich auch zum verfrühten Abbruch getrieben. Land und Leute waren jedoch so übewältigend, dass wir immer wieder gerne an den Urlaub zurückdenken.
Zur Vorbereitung der Reise und im Land haben wir das Reisehandbuch Schottland aus dem Velbinger Verlag benutzt sowie die Michelin Karte 401 Schottland im Maßstab 1/400.000. In Schottland haben wir die Bartholomew Karte Central Scotland (1:100.000) und die beiden Ordnance Survey Karten der Landranger Serie 33 und 41 beide im Maßstab 1:50.000 benutzt.
"Testwanderung für Schottland", Sauerland/Deutschland - März 1989
An den Osterfeiertagen verlasse ich mit meinem ehemaligen Klassenkameraden Dirk das warme Haus seiner Eltern. Wir machen uns bei von Nieselregen in Schnee übergehenden Niederschlägen auf den Weg, von Nachrodt aus einen Teil des Sauerlandes in einem Rundkurs (Nachrodt / Ihmert / Neuenrade / Lüdenscheid / Nachrodt) in vier Tagen zu erkunden. Es sollen sowohl die neuen Ausrüstungsgegenstände, als auch unsere gegenseitige Verträglichkeit getestet werden. Im Sommer wollen wir ins schottische Hochland. Im letzten Jahr schon haben wir uns einen je einen Rucksack von Lowe "Cerro Torre II" und eine Gore-Tex-Jacke von Berghaus "AlpenGTX" zugelegt - Klassiker die es unter der Modellbezeichnung schon Jahre im Programm der jeweiligen Firmen gibt und soweit ich weiß immer noch. Beide Käufe efolgten einzeln und selbstverständlich in verschiedenen Farben. Jacke und Rucksack haben jeweils etwa mit 200€ (400 DM) zu Buche geschlagen. Ich habe mir noch einen Fleece-Schlupfpulli für 50€ (99 DM) von Jack Wolfskin gekauft. Dirk hat an einer Regenhülle für seinen Rucksack gespart und zuviel in die Werbung vertraut (3-fach beschichtet), so hat er in der ersten Nacht einen nassen Schlafsack. Seitdem wird der Schlafsack immer noch einmal separat in einen Müllbeutel gepackt. Dazu erhält das Zelt ein Loch in der Außenwand, weil ich es in der Nacht bei Sturm nicht richtig abgespannt bekomme und in meiner Not einen Hering direkt in das Zeltgewebe setze. Am nächsten Tag habe ich das Loch mit Gewebeband abgeklebt und seitdem gibt es einen kleinen gelben Streifen auf der großen grünen Zeltwand. Abgesehen von einer Archillessehnenreizung, die mich seit dem immer mal wieder begleitet, gelingt der Versuch. Wir überstehen Kälte und Wind prima und haben an den letzten zwei Tagen sogar Sonnenschein. Schottland wir kommen.
Rucksackwanderung/Trekking: Zwischen Sligo und Galway/Irland - Juni 1985
Mit Zug/Schiff/Zug/Schiff/Zug ging es für Ulrike und mich von Wuppertal über Calais, London, Hollyhead und Dublin nach Sligo. Abhängig vom Wetter und der geplanten Entfernung zum Tagesziel wird mal gewandert, mal getrampt und auch der Bus benutzt. Es regnet viel und Mücken gibt es auch.
Unser geliehenes (First-)Zelt ist klitzeklein und wasserdicht ist etwas anderes. Meinen geliehenen Außengestellrucksack muss ich unterwegs nähen. So richtig kriegen wir keinen Rhythmus in den Urlaub und er wird ganz anders, als zumindest ich mir das vorgestellt habe. Trotzdem bleibt er mir unvergessen. Abende voller Musik, traumhafte Landschaften, freundliche Menschen und jede Menge Schafe. Ich wollte immer wieder hin, und weil ich ein Schweizer Pärchen mit ihren Stolz Tourenvelos (?),
die wir immer wieder in Jugendherbergen trafen, so bewundert habe, das nächste Mal mit dem Fahrrad. Noch hat es nicht geklappt.
Extra für den Urlaub hatte ich mir Schuhe von Hanwag, den "Trekking Klassik" für 200 DM und das große Trangia-Kochset incl. Teekanne sowie eine einfache Isomatte für 10 DM angeschafft. Die restliche Ausrüstung hatte ich mir zusammengeliehen: Den Rucksack von Vera, den Kunstfaserschlafsack von Ulrikes Bruder (prima) und das Zelt von meinem Studienkollegen Thern. Eine Windjacke hat mir Ulrikes Schwager geliehen.
"Erster 2000er": Tagestour in den Niederen Tauern/Österreich - Aug. 1976
Mit 13 Jahren habe ich im Rahmen einer geführten Tageswanderung (Kinderfreizeit) am 14.08.1976 den Gipfel des "Bockharschar" erreicht.
Über Anregungen und Kommentare freut sich Siegfried Schlawin .
↑ Nach oben ↑